Information vom 05. November 2021

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe „St. Anton –Gemeinde“,

in unserer INFORMATION vom 09. September 2021 hatten wir Ihnen bereits die Gründe dargelegt, die uns aufgrund der fortbestehenden pandemischen Coronaentwicklung bewogen haben, erneut auch im Januar 2022 von der Durchführung des traditionellen Internationalen AINS-Symposiums in St. Anton a. A. in der gewohnten Form einer einwöchigen Präsenzveranstaltung Abstand nehmen zu müssen.

Offen geblieben war die Frage, ob wir wenigstens ein oder zwei kleinere teilnehmerbegrenzte Fortbildungsseminare  – als „Wintercamp“ angedacht – anbieten könnten.

Nach eingehender Prüfung sehen wir uns zu unserem sehr großen Bedauern gezwungen, auch diese Ersatzalternative aus rationalen Gründen nicht weiter zu verfolgen.

Entscheidungsweisend ist die ungewöhnlich hohe Dynamik mit der sich die Coronainfektionen wieder ausbreiten. Beispielhaft wird dies an der Risikoeinschätzung der österreichischen Corona-Kommission deutlich, die das Infektionsrisiko für das Land Tirol aktuell als „sehr hoch“ einstuft.

Welchen weiteren Verlauf die Inzidenzen in den kommenden Monaten nehmen werden und welche Konsequenzen daraus für die stationäre, insbesondere intensivmedizinische Versorgung der Patienten in den Staaten unserer üblichen Kongressbesucher/innen resultieren, ist nicht verlässlich zu prognostizieren. Entsprechend können wir momentan auch organisatorisch keine Planungsentscheidungen treffen, die die Gewähr für eine sichere Durchführbarkeit einer Fortbildungsveranstaltung im Präsenzformat für alle Referentinnen und Referenten sowie alle teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen bieten. Das Absage- bzw. Ausfallrisiko ist aus heutiger Sicht einfach unangemessen hoch.

Deshalb müssen wir Sie alle erneut zeitlich vertrösten und können Ihnen nur zusichern, dass die Vorplanungen für das 42. Internationale AINS-Symposium in St. Anton a. A. bereits in Abstimmung mit unseren Partnern vor Ort – namentlich dem Tourismusverband St. Anton – begonnen haben. Aus heutiger Sicht wird die Kongresswoche in der Zeit vom 29. Januar bis 03. Februar 2023 angesetzt werden können.

Wie gewohnt werden wir Sie auf dieser Website möglichst frühzeitig über das Programmangebot und die Anmeldemodalitäten informieren.

Mit herzlichem Dank für Ihr ungebrochenes Interesse und Ihre Treue verbleiben wir mit besten Grüßen und allen guten Wünschen für gesunde Wintermonate

Ihr Wissenschaftliches Leitungsteam

Prof. Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg

Universität Rostock

Prof. Dr. Thea Koch

Universitätsklinikum Dresden

Prof. Dr. Hartmut Bürkle

Universitätsklinikum Freiburg

Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski

Universitätsklinikum Frankfurt/M