Workshops 2018-01-16T13:30:06+00:00

Workshops 2018

Alpine Notfallmedizin – Bodengebundene Rettung im alpinen Gelände

Gemeinsam mit der Bergrettung St. Anton wird in einem praxisnahen Übungsszenario die Versorgung von Notfallpatienten im Gelände trainiert. Technische Grundlagen wie Abseilen, Seil- und Knotenkunde werden vor dem praktischen Teil geschult. Die Teilnehmer werden in die oft schwierigen und aufwendigen technischen Maßnahmen der Rettung aktiv eingebunden. Sämtliche Abläufe werden teamorientiert geübt, z.B. das Abseilen zum Patienten über eine Steilwand oder die medizinische Versorgung und der Abtransport.

Achtung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, adäquate Bekleidung sowie körperliche Fitness erforderlich!

Alpine Notfallmedizin – Bergung und Versorgung von Lawinenopfern

In diesem Workshop trainieren Sie nach theoretischer und praktischer Einweisung das Auffinden, die Bergung, Triage und notfallmedizinische Versorgung von Lawinenopfern in Echtzeit. Für realistische Bedingungen sorgen die Einbindung der Bergrettung St. Anton, sowie die Übung an einer Lawine.

Alpine Notfallmedizin – Luftgebundene Rettung von Lawinen-/Unfallopfern

Unter Einsatz eines Rettungshubschraubers werden die Notfallversorgung im alpinen Gelände unter realistischen Bedingungen trainiert und die Probleme der Hypothermie (für Patient und Retter) herausgearbeitet. Im nachmittäglichen Teil des Workshops trainieren Sie nach theoretischer und praktischer Einweisung das Auffinden, die Bergung, Triage und notfallmedizinische Versorgung von Lawinenopfern in Echtzeit. Für realistische Bedingungen sorgen die Einbindung der Bergrettung St. Anton, sowie die Übung an einer Lawine.

Beginn pünktlich um 7:30 Uhr im Foyer der Kongresshalle.

ACHTUNG: Nur für sichere und geübte Ski- und Snowboardfahrer geeignet!

ACHTUNG: Dieser Workshop ist ganztägig!

Anästhesiesimulator – Kinder

Es erfolgt die Simulation kritischer Zwischenfälle und das Einüben strukturierter Vorgehensweisen in Notfallsituationen zur Problembewältigung. Aufgrund des großen Repertoires können am Anästhesiesimulator immer wieder neue Notfälle aus dem Bereich der Erwachsenenanästhesie trainiert werden!

Anästhesiesimulator – Erwachsene

Es erfolgt die Simulation kritischer Zwischenfälle und das Einüben strukturierter Vorgehensweisen in Notfallsituationen zur Problembewältigung. Aufgrund des großen Repertoires können am Anästhesiesimulator immer wieder neue Notfälle aus dem Bereich der Erwachsenenanästhesie trainiert werden!

Atemwegsmanagement Erwachsene

Nach Erlernen der Theorie zum Management des schwierigen Atemweges erfolgt die direkte Umsetzung der erworbenen Kenntnisse in die Praxis.

Inhalte des Workshops sind:

  1. Aufbereiten und Pflegen eines Fiberendoskopes
  2. Erlernen der fiberoptischen Intubation
  3. Orientierung im Bronchialsystem bei der fiberoptischen Untersuchung
  4. Umgang mit verschiedenen Bronchioskopen
  5. Strategien zum Atemwegsmanagement und deren praktischer Einsatz
  6. Einsatz von verschiedenen Hilfsmittel beim schwierigen Atemweg
Atemwegsmanagement Kinder

Nach Erlernen der Theorie zum Management des schwierigen Atemweges erfolgt die direkte Umsetzung der erworbenen Kenntnisse in die Praxis.

Hierbei werden vor allem Strategien zum Atemwegsmanagement und deren praktischer Einsatz sowie der Einsatz von verschiedenen Hilfsmitteln beim schwierigen Atemweg mit Bezugnahme auf die Besonderheiten des kindlichen Atemwegs besprochen.

EKG-Veränderungen der Notfall- und Intensivmedizin – rechtzeitig erkennen und behandeln

Bei diesem Workshop handelt es sich um ein interaktives Fallseminar zur Beurteilung von Rhythmusstörungen und deren Behandlung:

Von Ischämie zur Ionenkanalerkrankung bis zum electrical storm und Schrittmacherdysfunktion.

Differenzierte Beatmung – Nach- und mitgedacht!

In diesem interaktiven Workshop werden unter Beteiligung der Teilnehmenden verschiedene „lungenprotektive“ Beatmungsstrategien, sowohl für den intensivmedizinischen, als auch den perioperativen Bereich diskutiert und mit der vorhandenen Evidenz abgeglichen. Hierbei ist das Mitbringen konkreter Fälle erwünscht! Ihre Fragen garantieren eine lebhafte Diskussion!

Atemwegsmanagement – Tracheotomie/Koniotomie

Dieser Workshop vermittelt das theoretische Wissen und die praktische Durchführung der Dilatationstracheotomie. Die Teilnehmer können in Kleingruppen die bronchoskopisch-gestützte Dilatationstracheotomie an Präparaten üben. Auch die für die Notfallmedizin wichtige Notfallkoniotomie wird demonstriert und geübt.

EKG-Veränderungen der Notfall- und Intensivmedizin – Infarktdiagnostik

STEMI oder NSTEMI-ACS – sofort ins Herzkatheterlabor oder ist der primäre Transport in eine Chest Pain Unit doch ausreichend? Egal ob im Notarztdienst, auf der Intensivstation oder bei Tätigkeit in der PACU, diese Fragen haben sich die meisten von uns sicher schon mehrfach gestellt.

Das Gute ist – das EKG weiß die Antwort.  Das Schlechte ist – im Studium und in der Ausbildung wird dem EKG bei weitem nicht genug Bedeutung beigemessen. Sicherheit im Umgang mit dem EKG bei der Infarktdiagnostik zu bekommen ist erklärtes Ziel des Workshops. Hierfür wird der Kurs eine klare Struktur geben: In entspannter Atmosphäre werden aus allen o.g. Arbeitsbereichen gesammelte EKG gemeinsam analysiert und Fragen geklärt – ohne lange Frontalvorträge. Dafür jedoch mit hilfreichen Tipps, selbstverständlich wissenschaftlich fundierten Belegen und einer Menge ansteckender Begeisterung des Dozenten.

Inferiorer Infarkt mit rechtsventrikulärer Beteiligung? STEMI-Diagnostik bei Linksschenkelblock? Nach diesem Workshop – versprochen – kein Problem.

Notfallsimulator – Kinder

Entsprechend den aktuellen ERC-Richtlinien werden am Notfallsimulator die Versorgung und Reanimation von Säuglingen und Kindern eingeübt. Gleichzeitig erfolgt die Simulation verschiedener Algorithmen zur Reanimation am MegaCodeTrainer.

Notfallsimulator – Erwachsene

In einer Notaufnahme oder Intensivstation stellt die interdisziplinäre und interprofessionelle Versorgung von schwer erkrankten eine komplexe Herausforderung für jedes Behandlungsteam dar. Vor allem ist hier das effektive und sichere Zusammenarbeiten aller Beteiligten die Grundvoraussetzung für den potentiellen Behandlungserfolg. Strukturiertes und möglichst realitätsnahes Training am Patientensimulator dient der Vorbereitung aller beteiligten Berufsgruppen auf typische aber auch auf seltene Notfälle und Situationen.

Im Rahmen dieses Workshops werden wir anhand eines Notfallsimulators die innerklinische Notfallversorgung trainieren und orientieren uns dabei an derzeit gültigen Empfehlungen und Standards (z.B. ERC und ESC). Darüber hinaus stellt die intensive Auseinandersetzung mit den „Human Factors“, also z.B. Kommunikation, Koordination, Ressourcenmanagement, einen wesentlichen Bestandteil unseres Trainings dar.

Unser Ziel ist es, durch aktuelles medizinisches Fachwissen zum einen, und gute Teamkommunikation, effektive Entscheidungsfindung, adäquate Führung, optimales Teamwork und höchste situative Aufmerksamkeit zum anderen, die Chancen auf einen Behandlungserfolg und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Notfallsonographie

In diesem Workshop wird nach kurzer theoretischer Einführung die Notfallsonographie von Thorax und Abdomen, wie sie auf der Intensivstation, im Schockraum oder im OP erforderlich sein kann, in Kleingruppen geübt. In Anlehnung an das FAST-Konzept können die Teilnehmer an Probanden und am Simulator ihre sonographischen Kenntnisse trainieren. Die Vermittlung der Anschallpunkte, Untersuchungsabläufe und Diagnosestellung sind Inhalte dieses Workshops. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Point-of-Care Gerinnungsdiagnostik – Bedienung und Interpretation

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern die Methodik der verschiedenen Verfahren zur bettseitigen Gerinnungsdiagnostik näher zu bringen. An Fallbeispielen und im Umgang mit echtem Blut lernen die Teilnehmer die Durchführung der Tests und die Interpretation der Ergebnisse kennen. Es kommen viskoelastische und aggregometrische Verfahren zum Einsatz.

Transthorakale Echokardiografie – Fortgeschrittene

In diesem Workshop wird ein grundlegendes Verständnis der Schnittebenen der transthorakalen Echokardiographie vorausgesetzt. Es werden zum einen relevante hämodynamische Fragestellungen (HZV-Messung, Abschätzung Pulmonalisdruck etc.) besprochen und an den Geräten geübt. Zum anderen wird eine Vielzahl an kardialen Pathologien an den Ultraschallsimulatoren demonstriert und in Fall-Szenarien trainiert.

Transthorakale Echokardiografie – Anfänger

In diesem Workshop werden zum einen die Grundlagen der transthorakalen Echokardiographie mit den relevanten Schnittebenen anhand eines fokussierten Untersuchungsprotokolles vermittelt. Zum anderen werden relevante Pathologien hämodynamischer Instabilität besprochen. Unter Anleitung können die erworbenen Kenntnisse dann sowohl an Probanden als auch an Simulatoren praktisch trainiert werden.

Ultraschallgestützte Regionalanästhesie – Untere Extremität

Die gängigen Regionalanästhesieverfahren an der unteren Extremität werden kurz in der Theorie vorgestellt und Zugangswege anhand anatomischer Landmarken am Probanden demonstriert, sowie Tipps für die Praxis vermittelt. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Sonographie hinsichtlich der Darstellung nervaler Strukturen als auch der ultraschallgestützten Punktion werden gezeigt und in praktischen Übungen umgesetzt. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Praxisteil.

Ultraschallgestützte Regionalanästhesie – Plexus cervicalis Blockade

Dieser Workshop vermittelt die Besonderheiten und sonoanatomischen Grundlagen ultraschall-gestützter Techniken der cervikalen Plexusblockade in Kleingruppen. Dabei wird auf unterschiedliche Anwendungsgebiete, auch außerhalb der Karotischirurgie, eingegangen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen, insbesondere die Bedeutung von Hirnnerven für die Blockadetechnik, vorgestellt und diskutiert.

Ultraschallgestützte Regionalanästhesie – Obere Extremität

Die gängigen Regionalanästhesieverfahren an der oberen Extremität werden kurz in der Theorie vorgestellt und Zugangswege anhand anatomischer Landmarken am Probanden demonstriert, sowie Tipps für die Praxis vermittelt. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Sonographie hinsichtlich der Darstellung nervaler Strukturen als auch der ultraschallgestützten Punktion werden gezeigt und in praktischen Übungen umgesetzt. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Praxisteil.

Ultraschallgestützte Regionalanästhesie – Nadelführung und Gefäßzugänge

Vermittelt werden die theoretischen Grundlagen der ultraschallgestützten Nadelführung sowie die Demonstration anästhesierelevanter arterieller und zentralvenöser Gefäßzugänge. Die Teilnehmer können in Kleingruppen an verschiedenen Modellen Erfahrungen mit Punktionstechniken, den Umgang mit Ultraschallgeräten und hilfreiche Hinweise zum praktischen klinischen Einsatz erwerben. Es stehen Probanden für das sonografische Aufsuchen von Standardpunktionsstellen und für die Grundlagen des Vessel-Tracing zur Verfügung.

Zu wenig oder unverständliche Kommunikation – Ein Thema unserer Zeit?

Vor dem Hintergrund zunehmender Technisierung der Arbeitsabläufe, dem enormen Kostendruck im Gesundheitswesen und wachsender Erwartungen der Patienten bestimmen Stress und Hektik den Klinikalltag. In der hochtechnisierten, modernen Intensivmedizin sind die Schnittstellen zu den unterschiedlichen Fachgebieten so vielfältig wie in keiner anderen Kliniksabteilung. Häufig fehlt die Zeit für einen ausführlichen fachlichen Austausch, obgleich die schwierigen Arbeitsbedingungen ein Höchstmaß an Kooperation und Kommunikation erfordern. Dabei führen insbesondere Kommunikationsdefizite zu Fehlern, Verzögerungen in der Behandlung und zu unzufriedenen Mitarbeitern und Patienten. Gelungene Kommunikation in einem gut funktionierenden Team wiederum entlastet jeden Einzelnen. Im Workshop stehen daher die Diskussion und Klärung der Hindernisse in der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team, als auch interdisziplinär, sowie die anschließende Vermittlung von Kommunikationstechniken und die Prüfung struktureller Maßnahmen seitens der Klinik im Mittelpunkt (Stichworte: feste Visitenzeiten, neue Arbeitszeitmodelle, feste Informationsstrukturen). Wie hilfreich sind hierbei Empfehlungen des Berufsverbandes, Projekte des Bundesgesundheitsministeriums oder die Entscheidungen zur Personaluntergrenze? Welche Rolle spielen eigene Erwartungen und Rollendefinition?

Industrieforen 2018

Industrieforum Dahlhausen, Nicht-invasive Beatmung – Mit der richtigen Maske zum Erfolg

Jedes Gesicht ist anders. Daher benötigen Sie eine Maske die passt.

In diesem Workshop erfahren Sie Neues und Bewährtes. Im Anschluss an den Vortrag haben Sie die Möglichkeit unser Maskensortiment kennen zu lernen und am Gerät selbst zu testen.

Industrieforum Pajunk, Update Regionalanästhesie – Moderne Lehrkonzepte – Ausbildung 2.0?
Industrieforum Pajunk, Update Regionalanästhesie – Zwischenfälle in der RA – wie gehen wir damit um?