Entwicklung & Ziele 2017-04-06T10:15:40+00:00

Entwicklung und Ziele

Die Wurzeln des Internationalen Symposiums AINS in St. Anton gehen auf Frau Prof. Dr. Ingrid Podlesch, Universitätsklinikum Düsseldorf, zurück. Sie begründete vor knapp vier Jahrzehnten die St. Antoner-Anästhesietage als ein Fortbildungsforum von Anästhesisten für Anästhesisten, auf dem klinisch-praktische Fragen der Patientenversorgung im Vordergrund standen.

Der jährliche Rhythmus, die Tagungsdauer von einer Woche und die Ortswahl des winterlichen Arlbergs trugen der Absicht Rechnung, mit einem qualifizierten Fortbildungsangebot den fachlich kollegialen Austausch merklich zu fördern.

Dieser Kerngedanke gilt für das heutige Internationale Symposium noch immer.

Die Gründerin hat die wissenschaftliche und organisatorische Veranstaltungsleitung zur Jahrhundertwende Frau Prof. Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg, Universitätsmedizin Rostock, übertragen. Mit ihr und dem eigens gegründeten, engagierten „Rostocker-St.Anton-Team“ ist das Symposium über die Jahre hinweg gewachsen, hat sich medizinisch in die vier Fachsäulen AINS ausdifferenziert und im Programmangebot verdichtet sowie vervielfältigt. Über die Schnittstellen zu anderen Fachgebieten und Gesundheitsfachberufen bietet es auch ein Forum für Interdisziplinarität – ablesbar an der Provenienz der nach wie vor „handverlesenen“ Referenten.

Als primär deutschsprachige Veranstaltung im Herzen Europas hat es dank der kontinuierlich guten Teilnehmer-Resonanz zugleich an Internationalität gewonnen.

Die von den zuständigen Ärztekammern aus Deutschland und Österreich erteilten Fortbildungszertifikate decken einen erheblichen Teil der jährlichen ärztlichen Fortbildungspflichten ab. Gestützt wird dies durch die Schirmherrschaft der DAAF und des BDA.

Folgende Symposiumsmerkmale prägen den sogenannten einzigartigen „St. Anton Spirit“:

  • wissenschaftlich solide Fachexpertise und didaktische Aktualität
  • klinisch-praktischer Themenfocus für die Patientenversorgung
  • respektvolle Kollegialität
  • Interdisziplinarität und internationale Vielfalt

Er soll in allen Facetten fortgelten.

Dem Leitgedanken der Universität Rostock „Traditio et Innovatio“ folgend ist im Jahr 2017 die wissenschaftliche Leitung erweitert worden, um diesen Anspruch auch zukünftig zu erfüllen. Seitdem verantwortet ein universitäres „Kleeblatt“ bestehend aus

  • Prof. Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg
  • Prof. Dr. Thea Koch
  • Prof. Dr. Hartmut Bürkle
  • Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski

die Programmgestaltung. Ihre Umsetzung gewährleistet ein großes Organisationsteam hochengagierter Mitarbeiter aus vier Universitätsklinika.

Dank ganz außergewöhnlich konstant verlässlicher Partner vor Ort – namentlich des Tourismusverbands St. Anton – und dank nachhaltiger Industriepartner rundet sich der Rahmen, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums offenbar schätzen und jährlich wiederfinden wollen.

Über die fortgesetzte Treue und das hoffentlich neuerliche Wiedersehen freuen sich ganz besonders

die vier Kleeblätter aus Rostock, Dresden, Freiburg und Frankfurt mit dem gesamten universitären St. Anton-Organisations-Team.

Prof. Dr. G. Nöldge-Schomburg
Klinik und Poliklinik für
Anästhesiologie und Intensivtherapie
Universitätsmedizin Rostock

Prof. Dr. T. Koch
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Universitätsklinikum Dresden

Prof. Dr. H. Bürkle
Klinik für Anästhesiologie
und Intensivmedizin

Universitätsklinikum Freiburg

Prof. Dr. Dr. K. Zacharowski
Klinik für Anästhesiologie
Intensivmedizin und Schmerztherapie
Universitätsklinikum Frankfurt